Erneut Rating unter den Top-1-Prozent bei EcoVadis
DEKRA zeigt Spitzenleistung bei Nachhaltigkeit
08. Apr. 2026Nachhaltigkeit
- Platin-Medaille mit neuer Höchstpunktzahl verteidigt
- Nachhaltigkeitsleistung über viele Jahre kontinuierlich verbessert
- Konsequente Strategie mit „DEKRA Climate Impact-Programm“
DEKRA hat die Bewertung bei EcoVadis 2026 erneut mit einem Top-Ergebnis abgeschlossen und das Platin-Rating erfolgreich verteidigt. Mit 93 von 100 Punkten gehört die international aktive Prüf- und Zertifizierungsorganisation zu den Top-1-Prozent der bewerteten Unternehmen weltweit. Bereits zum fünften Mal in Folge erhält DEKRA die Auszeichnung „Platin“. Grundlage ist eine langfristig angelegte Nachhaltigkeitsstrategie mit Fortschritten in allen ESG-Dimensionen.
EcoVadis ist ein weltweit etablierter Standard zur Bewertung der Nachhaltigkeitsleistung von Unternehmen entlang globaler Wertschöpfungsketten. EcoVadis erfasst und bewertet eine Vielzahl von Nachhaltigkeitskriterien in den vier ESG (Environment, Social and Governance)-Kernbereichen: Umwelt, Arbeits- und Menschenrechte, Ethik und nachhaltige Beschaffung.
Die Expertenorganisation DEKRA hat zum fünften Mal die Platin-Auszeichnung erhalten und gehört damit weiterhin zu den Top-1-Prozent der bewerteten Unternehmen. Die erreichte Punktzahl ist kontinuierlich gestiegen: 2023 lag die Bewertung noch bei 78 Punkten, 2024 waren es bereits 86 und aktuell, 2026, sogar 93 von 100 Punkten. DEKRA konnte dabei in allen vier Themenfeldern Top-Ergebnisse zwischen 91 und 95 Punkten erzielen.
„Diese erneute höchste Auszeichnung von EcoVadis bestätigt die Qualität unseres Nachhaltigkeitsmanagements und zeigt, dass wir Nachhaltigkeit systematisch in unsere Prozesse integriert haben“, sagt Wolfgang Linsenmaier, Mitglied des Vorstands von DEKRA e.V und DEKRA SE und verantwortlich für Nachhaltigkeit bei DEKRA. „Wir treiben Innovationen gezielt voran, um nachhaltige Lösungen kontinuierlich weiterzuentwickeln und einen messbaren Beitrag zu ökologischer und sozialer Verantwortung zu leisten. Für uns ist diese Top-Bewertung also kein Endpunkt, sondern ein wichtiger Ansporn, um unsere Leistung weiter zu steigern.“
Ein zentraler Baustein ist das Klimamanagement: Im Carbon Disclosure Project (CDP), in dem die eigenen Umweltauswirkungen offengelegt werden, erhielt DEKRA bereits 2025 erneut die Bewertung A- und erreichte damit das Level „Leadership“. Der Kern des DEKRA Klimamangements ist dabei das DEKRA Climate Impact-Programm. Dieser Ansatz basiert auf zwei zentralen Säulen:
- Interne Dekarbonisierung anhand des 1,5-Grad-Ziels, inklusive der Einführung eines internen CO₂-Preises zur Lenkung unternehmerischer Entscheidungen.
- Unterstützung externer Klimaschutz-und Klimaanpassungs-Projekte,
um die unternehmerische Verantwortung zu erfüllen und eine zertifikatsbasierte, rein bilanzielle Kompensation der Emissionen zu ersetzen.
DEKRA geht dazu strategische Partnerschaften mit global anerkannten Organisationen ein und unterstützt deren Projekte, um positive Effekte in Hinblick auf Klimaschutz (Mitigation) und Klimaanpassung (Adaptation) zu leisten. Ein Beispiel ist die Partnerschaft mit dem Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen, UNICEF.
Die Höhe der Mittel, die über einen DEKRA Klimafonds gezielt in Projekte investiert werden, orientiert sich an der Summe der im Unternehmen verbleibenden Emissionen. Damit geht DEKRA über die reine Kompensation hinaus. Die Wirksamkeit der Projekte wird kontinuierlich über qualitative Fortschrittsberichte und quantitative Metriken überwacht.
DEKRA nutzt zudem in allen Bereichen die Möglichkeiten zum praktischen Klimaschutz: So treibt das Unternehmen beispielsweise den weltweiten Ausbau von Photovoltaikanlagen konsequent voran. So zum Beispiel im Jiading-District von Shanghai, wo 2025 eine PV-Anlage mit 2,629.63 kWp installiert wurde. Ein weiteres aktuelles Beispiel: Ab Mitte 2026 soll die Wärmeversorgung der DEKRA Konzernzentrale in Stuttgart sukzessive durch die Abwärme eines benachbarten Rechenzentrums erfolgen. Damit kann der Betrieb eigener, fossil betriebener Heizungen schrittweise reduziert und der CO₂-Ausstoß weiter verringert werden. Zudem schreitet die Elektrifizierung der Dienstwagenflotte konsequent voran, sodass in 2025 erstmals der Anteil der elektrischen und teilelektrischen Fahrzeuge auf über 50 Prozent stieg.
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